Verband Schweizer Filmklubs und nicht-gewinnorientierter Kinos
Association suisse des ciné-clubs et des cinémas à but non lucratif
Associazione svizzera dei circoli del cinema e dei cinema senza scopo di lucro
Swiss Association of Film Societies and Non Profit Cinemas
Im Verleih (Schweiz und Liechtenstein) bei Cinélibre:
Work Hard Play Hard
von Carmen Losmann, Deutschland, 90 Min.
"Exzellenter Dokumentarfilm." züritipp
"Brillant gemacht, exzellent und aufregend.“ Screen Daily Preis der ökumenischen Jury und der Filmkritikerjury (Fipresci) am Filmfestival DOK Leipzig Download Flyer (700KB)
Aldous Huxley trifft George Orwell und Franz Kafka.
Wie wird man ein „zukunftsfähiger Mensch“?
Das Streben nach Gewinnmaximierung und grenzenlosem Wachstum hat die Ressource Mensch entdeckt. Alles und alle werden optimiert; nichts soll an Arbeit erinnern. Bei Auswahl, Motivation und Training der Mitarbeiter von morgen wird nichts dem Zufall überlassen. Permanente Selbstoptimierung steht auf dem Programm. Human Ressource Management und moderne Büroarchitektur reichen sich die Hand.
Carmen Losmanns atemberaubender Erstling ist ein wahnwitziges Roadmovie durch Büroräume und Arbeitswelten, vom Sumpf der Verschwendung hin zur Bucht der zufriedenen Investoren.
"Exzellenter Dokumentarfilm. Ohne Kommentar lässt Losmann die Bilder sprechen. Aus Gegensätzen konstruiert sie eine Innensicht des modernen Führungsstils: Je kälter die globale Konkurrenz, desto kuscheliger die Büros; je härter der Kampf um gute Posten, desto solidarischer die Teambildungsübungen. Das ist unheimlich und zum Fürchten vertraut."
Züritipp
„Zum Fürchten ist die schöne neue Arbeitswelt, die Carmen Losmann so kühl wie klug darlegt.“
Süddeutsche Zeitung
„Carmen Losmanns Film führt hellsichtig an die Abgründe des neuen ökonomischen Totalitarismus am Arbeitsplatz. Wenn die Arbeit immateriell wird, kann man sie nicht mehr auf die lange Bank schieben.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung, FAZ
Buch, Regie / scénario, réalisation: Carmen Losmann. Kamera / images: Dirk Lütter. Ton / son: Ulla Kösterke, Andreas Hildebrandt, Filipp Forberg. Schnitt / montage: Henk Drees. Produktion / production: HUPE Film. Deutschland, 90 Min. Preise: ökumenische Jury & Fipresci-Jury DOK Leipzig Filmfestival. Verleih Schweiz / distribution suisse: Cinélibre, Bern, www.cinelibre.ch
Full HD Blu-Ray deutsch gesprochen mit französischen Untertiteln. SUISA: 1009.383.